Glossar

Die wichtigsten Schlagworte auf einen Blick.

Design

User Interface Design

Ein User Interface bezeichnet die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer. An dieser heiklen Stelle trifft menschliche Subjektivität, Emotionalität und Vielfältigkeit auf digitale Rationalität, Objektivität und Berechnung. Ein Bedienkonzept stellt quasi den Vermittler zwischen den beiden Parteien dar. Aber so gut das Bedienkonzept auch ist, muss es auch in Design gegossen und technisch umgesetzt werden. maximago versteht sich als ganzheitlicher Lösungsanbieter von der Anforderungsanalyse, über das Konzept und das Design bis hin zur vollständigen technischen Realisierung von User Interfaces mit der Microsoft Technologie WPF und Silverlight.

Icon Design

Icons komprimieren als kleinster Bestandteil eines User Interfaces die Bedeutung einer Information oder Funktion auf geringster Fläche. Gute Icons schaffen es allerdings auch, einen sehr guten Wiedererkennungsgrad und somit störungsfreien Arbeitsablauf zu erreichen. Gerne unterstützen wir Sie beim Kauf einer kommerziellen Bibliothek, bei dessen Erweiterung um individuelle Icons, und mit der Kreation eines vollständig individuellen Icon-Sets.

Prozesse und Styleguide

Oft werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um einmalig ein Release mit einem aktualisiertem User Interface zu finalisieren. Anschließend steigt allerdings Stück für Stück der Druck Kundenwünschen in Form von neuen Funktionen gerecht zu werden und User Interface Aspekte werden vernachlässigt. Das Ergebnis: Konventionen werden nicht eingehalten, Design-Aspekte nicht zentral in UI-Komponenten gehalten, konsequente Schichtentrennung weicht auf. Der Aufwand für Anpassungen steigt dann innerhalb kürzester Zeit enorm an. Diesen Sachverhalt begegnen wir mit drei Werkzeugen:

  1. Eine technische Implementierung des User Interfaces, die alle Design- und Layout-Aspekte kapselt. Die Implementierung muss gewährleisten, dass der Programmierer weniger Arbeit hat (er muss keine Designangaben tätigen), das Layout absolut konsistent bleibt (durch automatisiertes Anwendung von Anordnung und Gestaltungsmermalen) und das User Interface zentral erweiterbar und wartbar bleibt. Konkretes technisches Beispiel: Ein fertig implementierter Button könnte lediglich über zwei Eigenschaften verfügen: Eine Beschriftung und eine Typ-Eigenschaft, die der Programmierer setzen kann. Als Typ-Eigenschaft könnten folgende Angaben zur Auswahl stehen: "ContentButton", "ToolBarButton" und "LinkButton". Nur durch Setzen dieser Typ-Eigenschaft, sorgt das Steuerelement dann automatisch selbst für seine Visualisierung und Positionierung.
  2. Stabile Qualitätssicherungsprozesse, dessen wichtigsterer Bestandteil eine verantwortliche Person in Ihrem Unternehmen ist. Sie muss sich mit dem Bedienkonzept identifiziert, dies weiter entwickeln und dessen technische Adaption verifizieren. Gerne stehen wir für die Etablierung der Prozesse , sowie Schulungen und Consulting zur Verfügung.
  3. Ein Styleguide, der die Grundideen des Bedienkonzepts und des Designs abstrakt formuliert und von den Qualitätssicherungsprozessen zur Verifizierung und Weiterentwicklung genutzt werden kann. Unsere Erfahrung ist, dass ein solcher Styleguide niemals konkrete Angaben enthalten darf (z.B. Abstände in Pixeln etc.), sondern lediglich Grundideen manifestieren muss. Die exakte Pixel-genaue Abbildung erfolgt dann in der technischen Implementierung des User Interfaces (s. Punkt 1.).

Usability

User Experience

Der Begriff "User Experience" umfasst die ganzheitliche emotionale Wirkung einer Anwendung oder eines Produkts auf einen Benutzer. Die Ursprünge dieser ganzheitlichen Betrachtung reichen erstaunlicherweise zurück bis in das erste Jahrhundert vor Christus. Der römische Architekten Vitruv legte damals drei Hauptanforderungen für die Architektur von Gebäuden fest: Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Emotion, Schönheit). Der heutige Begriff "User Experience" kann - auch wenn es keine offizielle Definition gibt - in folgende Bestandteile zerlegt werden:

  1. Leistungsspektrum, funktionale Qualität
  2. Usability, Gebrauchstauglichkeit (s. ISO-NORM 9241)
  3. Stabiles Vertrauen, Zuverlässigkeit
  4. Soziale Reflektion, Selbstdarstellung, Identifikation (Beispiele: Apple, Open Source)
  5. Subjektive Geschmacksadressierung, Schönheit

Mehr Informationen zu User Interface Design finden Sie auf der Seite "UI-Design".

User Centered Design

Die zu deutsch "Nutzerorientierte Gestaltung" beschreibt den Entwicklungsprozess einer Anwendung ausgehend vom Benutzer, seinen Aufgaben, Zielen und Eigenschaften. Das Ziel eines solchen Prozesses ist eine maximale Usability und User Experience für den Benutzer. Manifestiert wurde dieses Vorgehen auch in einem Prozessmodell in der ISO-NORM 9241-210 ("Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme"), bestehend aus folgenden iterativen Phasen:

  1. Analyse des Nutzungskontextes
  2. Definition der Anforderungen
  3. Konzeption und Entwurf/Prototyping/Sketching
  4. Evaluation

maximago folgt einer eigenen Adaption dieses Prozessmodells bei der Entwicklung aller Bedienkonzepte.

Mehr Informationen zu User Interface Design finden Sie auf der Seite "UI-Design".

ISO-NORM 9241

Unter dem Titel "Ergonomie der Mensch-System-Interaktion" definiert die ISO-NORM 9241 internationale Richtlinien für die Mensch-Computer-Kommunikation und -Interaktion. In 17 Teilen werden alle relevanten Aspekte des User Interface Designs betrachtet. Darunter:

  • Anforderungen an visuelle Anzeigen
  • Anforderungen an Eingabegeräte
  • Informationsdarstellung
  • Benutzerführung
  • Dialogführung mittels Menüs
  • Grundsätze der Dialoggestaltung
  • Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme
  • u.v.m.

maximago setzt diese Richtlinien, inbesondere Abschnitt -210 ("Prozess zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme"), -110 ("Grundsätze der Dialoggestaltung"), -12 ("Informationsdarstellung") und zur Anforderungsanalyse, Evaluierung und Konzeption von User Interfaces ein.

Mehr Informationen zu Analyse finden Sie auf der Seite "UI-Design".
Mehr Informationen zur ISO 9241 finden Sie auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/EN_ISO_9241.

Technik

MVVM

MVVM steht für "Model-View-ViewModel" und bezeichnet eine User Interface Architektur, die Daten vollständig von der Visualisierung trennt. So ist gewährleistet, dass die Datenmodelle automatisiert getestet werden können und das User Interface jederzeit ohne Beeinflussung der Geschäftslogik verändert und ausgetauscht werden kann.

Prism

Prism wurde von Microsoft als ideales Muster für den Aufbau großer modularer Anwendungen mit WPF, Silverlight und Windows Phone entwickelt und besteht aus einem Empfehlungskatalog, Beispiel-Implementierungen und Helfer-Klassen. maximago entwickelt Anwendungen auf Basis dieses Musters und kann selbstverständlich ein User Interface Design in Ihre Prism-Struktur implementieren.

Eine Zusammenfassung von Prism finden Sie unter http://msdn.microsoft.com/de-de/magazine/cc785479.aspx

UI-Framework

Jahrelange Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von User Interfaces mit WPF und Silverlight haben eine reiche Komponentensammlung und einen idealen UI-Anwendungsaufbau hervor gebracht. Unter dem Titel "UI-Framework" setzen wir diese Grundstrukturen in jedem Projekt effizienzsteigernd ein. Sie besteht aus folgenden Teilen:

  • Eine Projektstruktur, die alle UI-Komponenten zentral von der Gesamtanwendung kapselt, aber spezielle Anforderungen erfüllt (z.B. Resourcen, die als Singelton implementiert sind, Design-Time-Unterstützung in Visual Studio und Expression Blend, eine empfehlenswerte Ordner-Struktur für Controls, Resourcen und Utilities wie Behavior, Converter u.ä.).
  • Diverse Control-Vorlagen, die wiederkehrende Funktionen abdecken und eine effiziente Anpassung und Erweiterung ermöglichen.
  • Unser MVVM DesignTime-Framework, welches mit einer Zeile Code in der ViewModelBase bestehende ViewModels in der Entwicklung mit Beispiel-Daten befüllt.

Somit stellt unser UI-Framework eine konsequente Erfahrungssicherung von dutzenden Projekten dar und ermöglicht nachhaltig gesicherte Qualität in Kombination mit maximaler Effizienz in der Entwicklung.

Sharepoint

Sharepoint Design

Der SharePoint-Portal Server von Microsoft ist ein sehr weit verbreitetes Intranet-System. maximago ist Spezialist im Design seines User-Interfaces. Mehr Informationen zu Anpassungsmöglichkeiten des SharePoints finden Sie auf der Seite "SharePoint".

SharePoint Theme

Ein SharePoint Theme ist eine leicht verteilbare Design-Anpassung des SharePoints, bestehend aus Farb- und Schriftangeben. Mehr Informationen zu Anpassungsmöglichkeiten des SharePoints finden Sie auf der Seite "SharePoint".

SharePoint Masterpage

Die Masterpage ist das Rückgrat eines SharePoint Designs. Sie ist der Rahmen, in welchem alle Seiten des SharePoints dargestellt werden und bietet die Möglichkeit Design-Anpassungen in Form von CSS-Stylesheets und weiteren Bibliotheken (z.B. jQuery) zu integrieren. Mehr Informationen zu Anpassungsmöglichkeiten des SharePoints finden Sie auf der Seite "SharePoint".