Deep Insights Tour bei Vectron

Strategic Project Manager Jens Kunze steht in einem Vortragsraum der Vectron Systems AG in Münster vor einer Leinwand. Er leitet eine Diskussion zum Thema "Application Framework"
Strategic Project Manager Jens Kunze stellte bei Vectron Systems die Vorteile und Nachteile von Application Frameworks für Mittelständler und Konzerne vor. Foto: Paul Klene | MAXIMAGO

Die letzte Station der Deep Insights Tour 2018 führte das MAXIMAGO-Team zur VECTRON Systems AG. Das Unternehmen ist Spezialist für Kassensysteme und gehört als einer der größten europäischen Hersteller zu den Marktführer in vielen Branchen. Am Dienstag lud VECTRON uns zu einem internen Event mit 30 Teilnehmern, darunter Entwickler , Produktmanager und IT-Entscheidern, zum internen Event ein. Diesen haben wir mit insgesamt sechs Vorträgen begleitet.

Dabei boten unsere UX und Software Engineers ein abwechslungsreiches Programm mit einem Querschnitt aus dem MAXIMAGO-Portfolio. Premiere feierte dabei UX Engineer Paul Klene, der bei VECTRON erstmals seinen Vortrag „Motivational Design“ hielt. Dabei zeigte er auf, wie sich Elemente der Gamification im B2B-Software-Prozess nutzen lassen. Er beschränkte die spielerischen Elemente nicht nur auf die reine Software, sondern bewies, dass Motivational Design bereits in der Konzeptionsphase zum Einsatz kommen kann.

Abschied von ellenlangen Tabellen

Ihm schloss sich Niklas Petrak an. Der Lead UX Engineer läutete den Abschied von Data Grids ein: Denn Tabellen, die fast ausschließlich aus Text bestehen ermüden den Nutzer überproportional und können die Softwarenutzung zur Qual machen. Stattdessen bot Niklas Tipps und Tricks für begeisternde Anwendungen: Diagramme, die Daten auf relevante Informationen komprimieren, Visualisierungen von Maschinen und Kartenmaterial, die direkt an die Vorstellungen des Benutzers anknüpfen. Dabei zeigte er vor allen Dingen auf, wann welche Visualisierung wirklich hilfreich ist.

Maik Schöneich (Lead Software Engineer) führte in die Nutzung von Resilience Patterns ein. Das Hilfsmittel für große Anwendungssysteme hilft dem Softwareentwickler, das Netzwerk beim Einsatz von Microservices zu beherrschen und gängige Fallstricke zu vermeiden.

Application Frameworks – die kaum erkannte Chance

Eine kaum erkannte Chance griff Strategic Project Manager Jens Kunze in seinem Beitrag auf: Application Frameworks. Gerade im Konzern-Umfeld können die Software-Baukästen echte Synergieeffekte bieten, denn Software ähnelt sich über viele Abteilungen hinweg. Da sind Datenbanken, Login-Dialoge, Formulare, Datendarstellungen und vieles mehr — all das lässt sich einmal zentral bauen und in einem Werkzeugkasten ablegen. Die Software-Entwickler können diese Standardmodule dann für jede Abteilung für jede spezielle Anforderung individuell zusammenstellen — damit sparen sich besonders Konzerne wertvolle Entwicklungszeit und auch der Kostenfaktor spielt eine große Rolle. Jens Kunze zeigte anhand der MAXIMAGO-Erfahrung mit großen Application Frameworks die Chancen vom Mittelständler bis zum Großkonzern auf.

Unsere Erfahrung mit unterschiedlich großen Kunden spielte auch bei Lead UX Engineer Niklas Petrak eine große Rolle, der in seinem Beitrag „Von der Unternehmensstrategie zur Software-Innovation“ unsere Methode „AIM“ vorstellte. Das selbst entwickelte Vorgehensmodell sortiert bereits in der Konzeptionsphase den Input aller Beteiligten eines neuen Softwareproduktes. Durch die systematische Arbeit und der übergeordneten Unternehmensstrategie lässt sich eine klare Produktstrategie ableiten.

Zudem stellte Carolin Wollny die „Play Persona“ vor - einem wissenschaftlich fundierten Vorgehen, um den Benutzer methodisch zu verstehen. Mittelpunkt der Play Persona ist dabei ein greifbares Tetraeder, auf dem der Nutzer und seine Eigenarten in verschiedene Themencluster gegliedert wird. Das ermöglicht allen Beteiligten am Software-Prozess auf derselben Grundlage zu diskutieren. Lead UX Engineer Stephanie Scheja hat das Konzept und die Anwendung der Play Persona für ihre Masterarbeit (Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften, Universität Duisburg-Essen) erarbeitet und validiert. Seitdem wird ihre Methode auch im MAXIMAGO-UX-Prozess angewendet.

Teilnahme an der GUI&Design

Für einen Teil des Teams endete der Vortragsreigen übrigens nicht mit dem Besuch bei der VECTRON Systems AG: Jens Kunze, Carolin Wollny und Paul Klene machten sich im Anschluss direkt auf nach Berlin, um an der Konferenz GUI&Design teilzunehmen. Die Deep Insights Tour ist dagegen für 2018 beendet, die Planungen für 2019 laufen bereits auf Hochtouren.

 

Über Deep Insights Tour: Mit der Deep Insights Tour bietet MAXIMAGO einen Einblick in den aktuellsten Wissensstand zu Technik und Konzeption – live aus dem Alltag mit spannenden Projekten von Versicherern, Energieversorgung bis hin zum Deutschen Notruf und dem Militär. Die Roadshow bietet auf 30 Minuten komprimierte Vorträge plus Diskussion, die Themen können Teilnehmer aus dem bewährten MAXIMAGO-Vortragsportfolio auswählen. Weitere Informationen auf www.maximago.de/DIT

Über VECTRON: Die VECTRON Systems AG ist einer der größten europäischen Hersteller von Kassensystemen. Mit über 200.000 Installationen in mehr als 30 Ländern ist das Unternehmen aus Münster Marktführer in vielen Branchen. Auf das Unternehmen setzen sowohl Kleinstadt-Restaurants mit einer Kasse, aber auch die größte europäische Friseurkette „Klier“, die ein 1.000-Kassen-Netzwerk von VECTRON nutzen. In Münster arbeiten rund 180 Mitarbeiter für das Softwarehaus, davon etwa 45 Prozent im Bereich Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen auf www.vectron-systems.com


Über MAXIMAGO: MAXIMAGO ist eine Spezialeinheit, führend auf dem Gebiet der User-Interface-getriebenen Entwicklung. Mit fast 50 Mitarbeitern entwickeln das Unternehmen Software mit .NET und HTML5 auf extrem hohem Qualitätsniveau: Modular, wartbar und beeindruckend einfach zu bedienen. Dabei bilden wir das gesamte Spektrum vom Server zum Client ab.

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