Erfolgreiche Unternehmenstage bei MAXIMAGO

Das Colani-Ufo im Lüntec war der Ort der Unternehmenstage 2018, Eric Swehla, Wirtschaftsförderer der Stadt Lünen, begrüßte die Gäste
Eric Swehla, Wirtschaftsförderer der Stadt Lünen, begrüßte die Gäste der Unternehmenstage 2018 bei MAXIMAGO

Lünen. Wettbewerbe und Auszeichnungen gibt es viele für Unternehmen. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit stehen dort unter anderem auf dem Prüfstand. Doch lohnt sich der Aufwand auch? Das IT-Unternehmen MAXIMAGO GmbH aus Lünen sagt Ja und stellt im Rahmen der Unternehmenstage 2018 seine ganzheitliche Unternehmenskultur vor.

Mehrere Zentimeter dick ist der Stapel Papier, den Tobias Kestin, Senior Communications Manager, hochhält. Das ist die Bewerbung des Unternehmens für das Total E-Quality Prädikat mit allen Belegen. 2017 wurde es dem Unternehmen für Chancengleichheit verliehen. Es war die erste und die aufwändigste Auszeichnung des Unternehmens.

Fünf Auszeichnungen in zwei Jahren

Inzwischen ist noch „Pluspunkt Familie“ ein Preis aus dem Kreis Unna, Focus Top Arbeitgeber Mittelstand und NRW Wirtschaft im Wandel dazugekommen. Große Auszeichnungen, aber auch viel Arbeit für ein Unternehmen mit 50 Beschäftigten.

Tanja Vogel, Employee Relations, war anfangs skeptisch: „Wir dachten, das sei nur etwas für die Großen und sind nie auf die Idee gekommen, dass es auch für Maximago als kleines Unternehmen gilt.“ Doch die Arbeit zahlte sich aus. Das Zusammentragen der unterschiedlichen Facetten der Unternehmenskultur hat sehr zur Transparenz beigetragen. Teile der Bewerbungsunterlagen stehen heute als FAQs auf die Homepage, um Bewerber und Bewerberinnen zu informieren.

Aber warum dieser Aufwand? „Weil die Auszeichnungen bewusst machen, was wir bereits haben. Nicht nur nach außen, auch nach innen.“, sieht Tanja Vogel positive Auswirkungen auf Betriebsklima und die Identifikation sowie für die Gewinnung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Gleichzeitig erhält das Unternehmen selbst auch neue Impulse und kann zeigen, dass auch kleine Unternehmen etwas für Frauen und Familien tun können. „Außerdem wird der Aufwand bei jedem Mal geringer!“, ermutig Vogel die Teilnehmenden.

Arbeitszeit ist Lebenszeit

Erreicht hat Maximago all diese Auszeichnungen durch die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Wichtige Bestandteile dieser Kultur sind unter anderem Gleitzeit auf Vertrauen, Homeoffice, die Besprechungskultur, transparente Karrierewege, Sommerfeste, ein Fitnesscoach, Obst und Rohkosttage, ein Fitnessraum, bewegte Mittagspausen, das Eltern-Kind-Büro, Führen in Teilzeit und demnächst sogar eine Woche Sommerferienprogramm für die Kids der Beschäftigten.

Der Gründer und Managing Director Daniel Greitens stellt seine Mitarbeitenden klar als Mensch in den Fokus. „Wir machen das, weil es einfach richtig ist. In Zeiten der Digitalisierung gibt es in Unternehmen immer weniger sozialen Zusammenhalt. Da sind keine menschlichen Bedürfnisse, sondern anonyme Wertschöpfung.“ Für Greitens ist es daher entscheidend, dass seine Beschäftigten ihre Arbeit als sinnstiftend empfinden, er möchte: „ …, dass sich die Leute bei der Arbeit so wohl fühlen wie zu Hause.“ Dann kommen Themen wie Familienfreundlichkeit und Gesundheit ganz automatisch.

Außerirdisch? Oder einfach familiengerecht!

Galaktisch war bei der 8. Veranstaltung im Rahmen der Unternehmenstage 2018 vor allem die Aussicht aus dem futuristischen Colani-Ei auf dem Förderturm der LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH. Eric Swehla, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungszentrum Lünen GmbH, betonte bei seiner Begrüßung die Bedeutung von Familienfreundlichkeit. Aufgrund der derzeit geringen Gründerinnenquote plant er für den Ausbau des heute zu 97 % ausgelasteten Lüntec einen Kindergarten und weitere Dinge, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Anke Jauer und Barbara Hauenstein vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet führen die 30 Besucher und Besucherinnen durch die vorletzte Veranstaltung der Unternehmenstage 2018. Beide beraten kleine und mittlere Unternehmen zur Teilnahme an Wettbewerben zur Auszeichnung von Betrieben. Anke Jauer berät zum Preis "Pluspunkt Familie" für eine gute familienfreundliche Unternehmenspolitik, Barbara Hauenstein zum bundesweiten Total E-Quality Prädikat für Chancengleichheit.

Presse

Senior Communication Manager

Tobias Kestin

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