MAXIMAGO mit „Pluspunkt Familie 2019” ausgezeichnet

Tanja Vogel steht in der Mitte zwischen Landrat Michael Makiolla und Bündnissprecherin Anja Josefowitz. Tanja hält die Urkunde "Pluspunkt Familie" in der Hand.
Tanja Vogel (Employee Relations, M.) hat das Prädikat "Pluspunkt Familie" des Bündnisses für Familie Kreis Unna von Landrat Michael Makiolla und Bündnis-Sprecherin Anja Josefowitz erhalten.

Der Lüner Interface-Spezialist MAXIMAGO wurde am Dienstag erneut vom „Bündnis für Familie Kreis Unna“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Damit geht der „Pluspunkt Familie“ ein weiteres Mal ins Lüntec.

Der Kreis Unna vergibt das Prädikat bereits zum fünften Mal seit 2010. „Damals waren die familienfreundlichen Unternehmen noch die Exoten, heute hat sich Familienfreundlichkeit als Selbstverständlichkeit herausgebildet“, sagte Anke Jauer, Teil der Jury. Der Preis soll vor allem Unternehmen ermutigen, verstärkt in die Familien ihrer Mitarbeitenden zu investieren. „Hier ist Nachmachen ausdrücklich erlaubt“, betonte Landrat Michael Makiolla zum Auftakt der Feierstunde im Kreishaus. In diesem Jahr hat die Jury 22 Unternehmen, davon 13 Neulinge besucht, um sich von ihren Ansätzen in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf überzeugen zu lassen. Anke Jauer von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna war eine der Jurorinnen, die die Unternehmen besucht hat und zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Maßnahmen.

Familienfreundlichkeit als Selbstverständlichkeit

Und all diese Ideen, die ihr Team gesehen hat, waren für die Unternehmen meist vollkommen normal. „Es ist für viele Unternehmerinnen und Unternehmer selbstverständlich, auf die Lebenssituationen ihrer Mitarbeitenden zu achten“, sagte Jauer. Deswegen sei es für den Kreis Unna und die Projektbeteiligten unverzichtbar, auf diese guten Beispiele hinzuweisen, damit noch viel mehr Unternehmen im Kreis Unna die Familien in den Blickpunkt ihrer Personalbemühungen stellen.

„Familienfreundlichkeit ist kein Wert an sich“, sagte Landrat Makiolla, „aber ein wichtiger Standortfaktor für den Kreis Unna.“ Und auch auf der persönlichen Ebene sei die Unterstützung der Lebenssituation enorm wichtig, betonte Moderator Volker Stephan, denn Mitarbeitende legen ihre Identität nicht am Werkstor ab und sind dann Arbeitstiere. „Wer Familie als Pluspunkt sieht, hilft seinen Mitarbeitenden Lasten zu nehmen.

Ein Unternehmen, dass sich abermals vorbildlich zeigte, war MAXIMAGO aus Lünen. Der mittelständische Softwarespezialist hat sich nach 2017 ein zweites Mal der Jury gestellt und konnte dieses Mal mit einem neuen Benefit überzeugen, der während der Preisverleihung extra hervorgehoben worden ist: Das Sommerferienprogramm, das schon in der zweiten Auflage 2019 eine Tradition geworden ist. Gerade in den Sommerferien falle die Betreuung der eigenen Kinder schwer, wenn beide Eltern berufstätig sind, teilen sie sich oft die Sommerferien auf, gemeinsame Zeit ist so schwer zu finden. Mit dem Sommerferienprogramm schenkt MAXIMAGO seinen Mitarbeitenden eine zusätzliche Woche Urlaub, weil das Team beruhigt arbeiten kann, während die Kinder von einem dreiköpfigen pädagogischen Team betreut werden.

Beachtung fand auch das Nachhaltigkeitsprojekt, das im Sommer 2019 vom Team „Services“ ins Leben gerufen worden ist: Die Stimmen im Team zu einer ökologischen Firmenkultur mehrten sich immer weiter. „Services“ hat sich diesen Wünschen angenommen und setzt diese nach um. Die konsequente Nutzung von Ökopapier im Drucker ist einer der Schritte, der vielleicht im (fast) papierlosen Büro endet, aber auch der verstärkte Einsatz von Videokonferenzen, um Flugreisen zu verringern, ist großes Thema bei MAXIMAGO. In der Unternehmensvorstellung von Volker Stephan spielte aber auch die nachhaltige Verpflegung bei MAXIMAGO eine große Rolle: Statt Aluminiumschalen kommt das Essen vom Caterer jetzt im Weckglas. Nachhaltig, lecker und aus der Region.

„Nachmachen ist ausdrücklich erlaubt“

Für Tanja Vogel, Employee Relations bei MAXIMAGO, war die Feierstunde nicht nur Lob für gute Arbeit, sondern auch wieder gelungene Inspiration. Wie Landrat Makiolla schon zum Auftakt sagte, ist „Nachmachen ausdrücklich erlaubt“. Deswegen haben die Teilnehmer ihre Notizblöcke eifrig gefüllt: Seien es Bio-Mahlzeiten, Callcenter-Einsatz, um die Bereitschaft eines Bestatters zu entlasten, längere Mittags-Pausen, um Kinder zu betreuen, oder finanzielle Begünstigungen voll auszuschöpfen.

Pluspunkt Familie: Weitere Unternehmen aus Lünen ausgezeichnet

Übrigens ist Lünen-Brambauer offensichtlich ein gutes Pflaster für familienfreundliche Unternehmen: Neben dem Softwarehaus MAXIMAGO wurden auch die Brockhaus AG und itemis ausgezeichnet.

Presse

Senior Communication Manager

Tobias Kestin

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