Arbeitsagentur informiert sich bei MAXIMAGO

Das Gruppenfoto zeigt im Vordergrund eine Personalbox im Büro von MAXIMAGO. Dahinter stehen von links nach rechts Tanja Vogel, Helge Stiller, Torsten Withake, Thomas Keyen, Bianca Cristal und Daniel Greitens.
Jeder MAXIMAGO-Mitarbeiter stattet seine Personal Box wie eine persönliche Visitenkarte aus, ein Detail in unseren Büros, das unsere Besucher der Regionaldirektion der Arbeitsagentur begeistert hat. Foto: Tobias Kestin | MAXIMAGO

Lünen. Die Arbeitsagentur war zu Gast bei MAXIMAGO. Vertreter der Regionaldirektion um Geschäftsführer Torsten Withake und Thomas Keyen, Geschäftsführer operativer Bereich der Arbeitsagentur Hamm, haben sich einen Nachmittag lang über innovative Führungsansätze und das Personalmanagement bei dem Lünener Softwareunternehmen informiert.

Es war NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der den Kontakt zwischen Arbeitsagentur und MAXIMAGO hergestellt hat: Auf der Preisverleihung „NRW - Wirtschaft im Wandel“ empfahl er den Arbeitsmarkt-Experten, sich MAXIMAGO mal genauer anzuschauen. Ein Vorschlag, der für Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung, doppelt interessant war: Zum einen sucht die Arbeitsagentur regelmäßig nach Arbeitgebern, die eine vorbildliche Arbeit zur Gewinnung neuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreiben und es zudem schaffen, die Fachkräfte in der Region zu halten. Zum anderen befindet sich die Agentur selbst in einem Change-Prozess, um ein neues Personalmanagement für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 30 Agenturen in NRW zu etablieren. Dafür ist die Geschäftsführung stets auf der Suche nach Best Practices aus der Wirtschaft.

Dieses Best Practice fand Torsten Withake übrigen schon als Juror des Wirtschaftspreises „NRW — Wirtschaft im Wandel“, wo ihm MAXIMAGO besonders ins Auge fiel. „Beim Lesen Ihrer professionellen Bewerbung habe ich Ihre Motivation und Ihre Begeisterung gespürt.“ Grund genug, für die vierköpfige Gruppe, am Mittwoch MAXIMAGO zu besuchen. Neben den Vertretern der Regionaldirektion aus Düsseldorf empfing unser CEO Daniel Greitens auch Thomas Keyen, Geschäftsführer operativer Bereich der für Lünen verantwortlichen Arbeitsagentur Hamm. Zu Beginn des informativen Austausches zählte Daniel die Grundpfeiler der Mitarbeiterführung auf.

Arbeitszeit als selbstbestimmte und zufriedene Lebenszeit

Der klassische 9-to-5-Job sei bei vielen Arbeitnehmern nicht mehr gefordert, „Stattdessen ist Arbeitszeit selbstbestimmte und zufriedene Lebenszeit“, sagt der CEO. Diese Einstellung sei historisch begründet: Als er das Softwareunternehmen vor über zehn Jahren gegründet hat, war das erste Büro im Keller seines Wohnhauses, bedingt durch Wachstum ist später auch das Wohnzimmer zu einen Büro geworden“,die räumliche Nähe zwischen Privat und Beruf war also schon früh gegeben, außerdem hat Daniel damals schon mit Menschen zusammengearbeitet, „mit denen ich auch menschlich gut kann.“ Eine Einstellung, die das Team auch beim Umzug in größere Büros und weiterem Wachstum weiter beibehält.

Diese freie Mitarbeiterführung erfordere laut Daniel „ein komplettes Umdenken“ sowohl bei den Mitarbeitenden als auch dem Führungsteam. „Wofür kämpfe ich“ gehöre zu den elementaren Fragen im beruflichen Miteinander. So entstünde ein selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten.

Die Alternative zu Flachen Hierarchien

Großen Raum des Treffens nahm zudem das Führen von Mitarbeitenden ein, wobei Daniel mit einem Klischee moderner Ansätze aufräumte: „Flache Hierarchien sind schlecht.“ Auch wenn diese bei MAXIMAGO nicht mehr vorhanden sind, hat sich eine gleichberechtigte, vertrauensvolle Führungskultur entwickelt. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Subteam-Leiter aktiv an den Projekten mitarbeiten und auch die Bereichsleiter sind seit Kurzem wieder in die Projektarbeit eingebunden. „Wir haben festgestellt, dass die Mitglieder unseres Leaderboards zu wenig Kontakt hatten und bei Entscheidungen schnell nur noch als ‚Die Bösen‘ galten. Das ändern wir durch die neue Struktur wieder “, sagte Daniel Greitens.

Ein weiters Thema des Austausches war die Einbeziehung des gesamten Teams in Entscheidungsprozesse. „Wir haben uns für BMW als Dienstwagen entschieden, weil es tolle Autos sind. Erst im Nachhinein haben wir erfahren, dass das Team mit einer anderen Marke viel zufriedener ist“, sagte Daniel Greitens. Auch der interne „Call for Papers“ bindet alle MAXIMAGO-Mitarbeiter ein: Wer eine gute Idee hat, kann diese intern pitchen und so Mitstreiter finden. Dank eines festen Innovation-Zeitbudget, aktuell 20 Tage pro Jahr, kann sich jeder Mitarbeiter Freiräume in der Arbeitszeit für diese Projekte schaffen.

Die Firma, die sich auch um die Kinder kümmert

Tanja Vogel fasste zudem noch weitere Personalmanagement-Aspekte zusammen. Etwa die im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Übernahme der gesamten Kinderbetreuungskosten ist für MAXIMAGO seit Ewigkeiten selbstverständlich, seit neuestem bietet das Unternehmen auch eine Sommerferien-Betreuung für Kinder an. „Das ist ein ideales Bindungsinstrument“, betont Daniel. Es trägt zum familiären Anspruch innerhalb MAXIMAGO bei, denn „Mamas / Papas Firma kümmert sich.“ Diese am Ende Investition trägt enorm zur Mitarbeiter-Bindung bei.

Der Kontakt zwischen Arbeitsagentur und MAXIMAGO wird nach diesem Treffen übrigens nicht abreißen, der Gegenbesuch in Düsseldorf wird bereits geplant.

Über MAXIMAGO:

MAXIMAGO ist eine Spezialeinheit, führend auf dem Gebiet der User-Interface-getriebenen Entwicklung. Mit fast 50 Mitarbeitern entwickeln das Unternehmen Software mit .NET und HTML5 auf extrem hohem Qualitätsniveau: Modular, wartbar und beeindruckend einfach zu bedienen. Dabei bilden wir das gesamte Spektrum vom Server zum Client ab. Mit unserem breiten Kompetenzspektrum von der fachlichen Konzeption bis hin zur technischen Implementierung helfen wir Ihrem Unternehmen, zielsicher ein beeindruckendes Produkt zu schaffen. Zu unseren Kunden zählen unter anderem die Ingenieursgemeinschaft für Messtechnik (IfM), Rohde & Schwarz, und Ergo.

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