Steuerungssystem für Windkraftanlagen

Die Nutzer von Windparksteuerungssystemen sind vielfältig: Von Überwachungspersonal in Leitständen bis zu den Ingenieuren in Gondeln und Helikoptern. Das von MAXIMAGO entwickelte Konzept für einen internationalen Energie-Konzern deckt diese Anforderungen an verschiedene Einsatzbereiche ab.

Der Hintergrund von interaktiven 3D-Modellen

Grundsätzlich gilt: Der Benutzer versteht ad hoc, was er bereits kennt. Man spricht dabei von „Mentalen Modellen“ im Kopf des Benutzers. Anhand von visuellen Merkmalen erkennt ein Mensch einen bekannten Sachverhalt wieder und schließt ohne Nachzudenken auf dessen Bedeutung und sein Verhalten. Außerdem werden sofort die bekannten Interaktionsmuster in Erinnerung gerufen. Anders ausgedrückt: Der Benutzer weiß ohne Nachzudenken, was zu tun ist. Übrigens können wir Menschen von solchen automatisierten Tätigkeiten mehrere gleichzeitig durchführen, etwa Autofahren, dabei Kaffee trinken und telefonieren (das soll natürlich keine Empfehlung sein, das auch so zu tun…).

Wird aber ein Benutzer mit einem Sachverhalt konfrontiert, den er nicht kennt, dann wird er aus der routinierten Tätigkeit herausgerissen. Er muss alles andere beiseite legen und sich voll und ganz auf den Sachverhalt konzentrieren. Er muss bewusst lesen, interpretieren, verstehen. Wertvolle Minuten Zeit vergehen und die Gefahr einer Fehlinterpretation ist groß.

3D-Modelle ermöglichen die Abbildung sehr vieler Merkmale zur Wiedererkennung. Im Ergebnis ist sichergestellt, dass ein Sachverhalt sehr schnell und eindeutig verstanden wird.

Abbildung Umrichter der Rotorblätter

Technik

Die 3D-Modelle hat das Dev-Team nativ per WPF (Windows Presentation Foundation) implementiert. Der Vorteil: Die 3D-Modelle integrieren sich nahtlos in das gesamte Interface Framework bestehend aus allen anderen Oberflächenelementen wie Buttons, Typographie, Farben und vielen mehr.